Wolken sind flüchtig. Nie bleiben sie an einem Ort. Dachte man, bis ultra einen Weg fand, sie für einen kurzen Moment dazu zu verleiten, da zu bleiben. Das neue Stück der Schweizer Performancegruppe ultra ist eine atmosphärische Symbiose aus Soundscape, Lichtregie, lyrischen Texten und dem zarten Entstehen und Vergehen von Wolken.

Möglich macht das kleine szenische Wunder eine „geniale Maschine“ (Luzerner Zeitung), die ultra eigens für dieses Stück entwickelt hat und die es so zuvor noch nicht gegeben hat: Der Traum des Wolkenmachens ist wahr geworden. Früher religiöses Symbol, Lieblingsgegenstand der Kunst, unerforschtes Gebiet und heute, als Cloud, Metapher der Auflösung des Menschen in der Technik: Wolken sind alles und nichts, sie sind unfassbar. Deshalb ist das Stück «Wolken» der Versuch, auf der Bühne etwas erscheinen zu lassen, nur um ihm dann beim Verschwinden zuzusehen.

2013 gegründet, agiert ultra von Luzern und Genf aus in Theaterstücken, Performances und Installationen an den Rändern des Stabilen. 2016 war die Gruppe für den Schweizer Performancepreis nominiert, seit 2018 profitiert sie von der Dreijahresförderung „Prairie“ des Migros Kulturprozents.

Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken
Wolken